Das Selbsthilfebüro der Paritätischen Sozialdienste in Karlsruhe veröffentlicht für Selbsthilfegruppen und Freunde der Selbsthilfe aus dem Stadt- und Landkreis Karlsruhe folgenden Beitrag:
Menschen mit aktuellen oder vergangenen psychotischen Erfahrungen werden medial häufig mit Angriffen und Attentaten in Verbindung gebracht und werden schnell und verallgemeinernd als kriminell und potentiell gefährlich eingestuft. Nur von sehr wenigen dieser Menschen geht aber tatsächlich eine Gefahr aus Die meisten leiden daher nicht nur an der Erkrankung selbst, sondern auch mit der damit verbundenen Stigmatisierung und gesellschaftlichen Ausgrenzungsprozessen.
Können psychische Erkrankungen aus dem psychotischen Formenkreis nicht aber als eine gesunde Reaktion auf ungesunde Umstände verstanden werden?
In Karlsruhe soll daher eine Selbsthilfegruppe von Psychoseerfahrenen namens „Aufblühen“ gegründet werden, die einen geschützten Rahmen bieten soll, um gesellschaftliche Prozesse und persönliche Themen, wie bspw. Schamgefühle, Isolation und Selbsthass, diskutieren zu können.
Interessierte können sich daher ab sofort an folgenden Kontakt wenden: aufbluehen.shg@web.de
Die Gruppe wird sich 14-tägig, samstags in der Zeit von 10.30 Uhr bis 12 Uhr regelmäßig treffen.